THERAPIE-ANGEBOT

Systemische (Familien-) Therapie

Wir treten ein in unser System „Familie“ mit dem Entstehen unserer ersten Zelle. Mit der ständigen Teilung der Zelle und den daraus folgenden Zellen bilden wir allmählich im Mutterleib ein eigenständiges Selbst – das Intrauterine Selbst. Mit der traumatischen Erfahrung der Geburt, auf der Reise vom Fötus zum Säugling, bleibt unser intrauterines Selbst in den Zellen verhaftet. Abgelöst wird diese Entwicklung durch unser extrauterines Selbst, das wir im Bewusstsein haben und aus dem wir allmählich mit der Zeit zum Kleinkind, zum Kind, zum Jugendlichen und schließlich zum Erwachsenen werden. Das Gefühl der eigenen Identität wächst mit und festigt sich. Vergessen ist unser intrauterines Selbst, das im Gedächtnis jeder einzelnen Zelle verbleibt, in der Ganzheit des Körpers, und sich unserem Denken verschließt. Eine Energie, die es zu erschließen gilt für jeden von uns in der Potenzierung seiner Selbst.

 

Die systemische Psychotherapie zentriert sich auf die Komplexität in allen Lebensbereichen: Dabei geht es um Vielschichtigkeit, Vernetzung mit den Strukturen und Beziehungen sowie den Regeln und Mustern zwischen den Elementen eines Systems. Im Mittelpunkt systemtheoretischen Interesses stehen die einzelnen Teile im Prozess ihres Zusammenwirkens. Das gilt auf jeder Systemebene, der der Patient oder Therapeut seine Aufmerksamkeit zuwendet: Der individuellen Ebene neuronaler Prozesse ebenso wie der der Familie oder der Schule. Dabei kann jedes System als Teilsystem eines übergeordneten Systems, oder umgekehrt, betrachtet werden. 

 

Was immer ein Familienmitglied macht, es wirkt auf ihn über die anderen Mitglieder zurück. Anders gesagt, jeder bestimmt die Bedingungen aller anderen über die bestehenden Wechselwirkungen innerhalb der Familie. Dabei ist kein Mitglied über eine geradlinige Ursache-Wirkungs-Beziehung determiniert. Wie Helm Stierlin es einmal als Buchtitel zusammenfasste: „Das Tun des Einen, ist das Tun des Anderen.“

 

So kann in der Familientherapie über die Aufstellungsarbeit in einer konkreten Paarproblematik zwischen Mann und Frau auf einmal herauskommen, dass sowohl der Mann und / oder die Frau in einer Verstrickung seitens der Eltern oder durch übernommene Gefühle verhaftet sind, die in ihren Interaktionen miteinander gerade zu diesen zwischenmenschlichen Dissonanzen innerhalb des Paares führen.

 

Sie zeigt, wie wir durch das Denken die eigene Wirklichkeit konstruieren und durch „Umdenken“ Lösungen finden.


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