THERAPIE-ANGEBOT

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefen-psychologisch fundierte Psychotherapie ist eine bedeutsame Weiterentwicklung der Psychoanalyse. Das kam zustande über neue Forschungen und der Notwendigkeit kürzere Formen der Psychotherapie zu entwickeln.

Bei dieser Psychotherapie geht es um unbewusste Konflikte, die durch reale Situationen oder Begegnungen mit anderen Menschen – sei es am Arbeitsplatz oder in der Familie oder in der Partnerschaft – uns an unsere Grenzen bringen. Dadurch kommen wir in Kontakt mit einem persönlichen inneren Konflikt, der uns an Gefühle des Unverständnisses, der Hilflosigkeit, der Ohnmacht bis hin zu der inneren Unruhe und Verzweiflung, gar Panik oder Depression bringen kann. Zuweilen wird auch ein früheres inneres Trauma angestoßen. Je nachdem wie der Auslöser dieses intrapsychischen Geschehens auf unsere Persönlichkeit trifft,

  • können wir es im späteren Gespräch klären (sofern der Gegenüber auch an einer Klärung interessiert und offen ist) und unsere persönliche Entscheidung danach ausrichten für unsere Gegenwart und Zukunft – oder
  • das eigene Verstehen des Ganzen hilft uns trotzdem nicht weiter mit der gegebenen Situation umzugehen und wir merken, dass wir immer wieder bei diesem Auslöser gereizt, hilflos oder unverständlich reagieren in der Begegnung mit dem anderen Menschen – oder
  • die Unverständlichkeit oder Ohnmacht im Ganzen lässt uns Hilfe suchen – oder
  • unsere Persönlichkeit ist so getroffen, dass wir in der Situation feststecken, sie verdrängen oder gar dissoziieren (ohne es vielleicht zu merken), uns selbst nicht verstehen, uns nicht wiedererkennen, an unsere Fähigkeiten zweifeln, uns selbst innerlich abwerten („Ich bin ein Versager.“ „Ich kann nichts.“ „Ich kriege überhaupt nichts hin.“ „Ich bin ein Nichts.“ „Alles leer in mir.“ „Wer bin ich eigentlich?“ ...) – dabei können auch Suizid-Gedanken auftauchen oder gar konkrete Vorstellungen wie ich meinem Leben ein Ende setzen kann.

Ein französischer Philosoph sagte einmal:

 

„Wir töten uns niemals,

es sei denn um zu leben.“

 

Kurz: 

  • In der Unfähigkeit trotz Erkennens der Abläufe in der gegebenen Situation nicht anders reagieren zu können, haben wir es eher mit einer Neurose zu tun;
  • In dem Unverständnis der Situation und meiner Selbst gegenüber kann ein Trauma dahinter stecken, das ich früh verdrängt oder dissoziiert habe und nun durch den Auslöser in der Situation wieder emotional ausgelöst wird.

Dabei ist es auch möglich Teile davon unbewußt von Vorfahren übernommen zu haben, die selbst das Trauma erlitten, zusammen mit gewissen Verhaltensmustern und Gefühlen – die ich bisher als zu meiner Person zugehörig erlebt habe (Verhaltensmuster, übernommene Gefühle, transgenerationale Verstrickungen u.a.m.).

 

In der Psychotherapie geht es daher um das Erkennen des unbewußten Konfliktes und der Bedeutung dessen in der Entwicklung meines Lebensweges oder der Aufdeckung, falls nötig, des Traumas oder der übernommenen Gefühle und Verhaltensweisen der Vorfahren in der Absicht klärend, erhellend, stabilisierend und stärkend, heilend auf der Patientin oder dem Patienten (Griechisch: die Leidende bzw. der Leidende)  in ihre oder seine Persönlichkeit im Miteinander einzuwirken. So dass eine Steuerung des Selbst, der eigenen Person, wieder in Gegenwart und Zukunft reifer möglich wird gemäß der persönlichen Fähigkeiten und Potenzialitäten, die es oft auch noch zu entdecken gilt. 

 

Niederschlagen kann sich dieses innere Geschehen unter anderem als Erfolglosigkeit, Einsamkeit, Bindungs(un)fähigkeit, negative Gedankenspiralen oder in eine Neurose, in Zwängen, Panikattacken, Generalisiert Angststörung, Depression oder in Süchten wie Essstörung, Alkoholismus, Drogenkonsum, Sexsucht und anderes mehr oder gar in einer Psychose (abgekoppelt von der äußeren Realität, nur die eigene innere erlebend).

 

Sie geht vom aktuellen Konflikt aus, beleuchtet ihn und schaut auf die Hintergründe in den gegenwärtigen und vergangenen Beziehungen mit Blick auf Befriedung - innere und äußere.


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